Galaktikon

[GALAKTIKON] sind Angela Harter, Fabian Passarelli und seit 2017 Melchior B. Tacet, die in Gießen am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft zusammen gefunden haben und gemeinsam mit anderen Künstler_innen Arbeiten realisieren, die sich zwischen Installation, Performance und Video bewegen und oft in spezifischen Räumen außerhalb des Black- und Whitecubes zur Aufführung kommen.

Bei dieser Grenzwanderung haben sie sich der künstlerischen Forschung verschrieben und lenken ihr Augenmerk auf den Prozess und dessen Sichtbarwerdung. Dafür fordern sie ein hohes Maß an Unabhängigkeit.

Die gesellschaftliche Konstruktion des Körpers als Objekt und die Besetzung seiner Oberfläche durch normativen Zwang und Ausschluss, steht im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung. Anstatt eine eigene Ideologie des Körpers zu propagieren, werden blinde Flecken, Widersprüche und quasi-kausale Zusammenhänge am kollektiven medialen Gedächtnisapparat des Westens sichtbar gemacht.

In ihrem postdramatischen Theateransatz zeigt sich eine Nähe zur bildenden Kunst, die sich in der handwerklichen Arbeit am (Bild)Material und ihrer Wahl der künstlerischen Mittel Raum, Ton und Licht ausdrückt. Ganz im Sinne des postdramatischen Theaters geht es darum, eine Erzählung fragmentarisch über mehrere Ebenen darzustellen. Die eingesetzten Mittel Raum, Spiel, Ton, Licht und Bild werden dabei gleichwertig behandelt bzw. ihre Eigenständigkeit wird herausgearbeitet. Dies verfolgen [GALAKTIKON] auch in der Zusammenarbeit mit wechselnden Kollaborateur_innen. Der enge konzeptionelle Austausch ist ihnen wichtig.

Die Begegnung auf Augenhöhe soll auch mit dem Publikum möglich gemacht werden. Denk- und Sehgewohnheiten des traditionellen Theaters werden damit gebrochen. Es geht mehr darum, was der Zuschauer selbst sieht als darum zu erforschen, was wir sehen. [GALAKTIKON] fordert den Zuschauer und seine Imagination heraus und wirft ihn auf seine eigenen Assoziationen und Narrationen zurück anstatt Wahrheiten zu vermitteln. Theater ist Ort des Zusammentreffens mit all seinem Potential. Dem Potential Möglichkeitsräume, vielschichtige Situationen und radikale Skurrilität zu entwerfen.

[GALAKTIKONs] erste Arbeit, die Installation [’GIZE:H], wurde in Kooperation mit den Landungsbrücken Frankfurt/Main und dem LAB Frankfurt/Main realisiert und war nachfolgend als Gastspiel im Zeitraumexit Mannheim und beim Gießener ARThof zu sehen.

Gemeinsame Arbeiten von Harter/Passarelli wurden zuvor u.a. im Rahmen des PET am Mousonturm Frankfurt und am Ringlokschuppen Mülheim gezeigt.

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Arbeiten

angenehm toxisch
Untersucht werden in diesem fotografischen Stipendien-Projekt die Auswirkungen der Pandemie auf Mensch-Tier-Beziehungen mit der These, dass die Pandemie noch einmal deutlicher die gestörte Beziehungsweise zwischen Natur und Kultur, zwischen Mensch und Tier, Natur und Mensch zur Erscheinung bringt. Meine Forschungsfrage lautete also: Inwiefern sind oder erscheinen die Beziehungen zwischen Mensch und Tier bzw. Natur und Kultur als toxisch? Manche der Bilder erscheinen harmonisch, als würden Natur und Mensch bzw. Tier ineinander aufgehen, in denen eine Ununterscheidbarkeit der beiden Bereiche stattfindet bzw. sich die Kultur als Natur tarnt und andere, in denen das Gegenteil der Fall ist. Der Mensch bzw. das Tier erscheint bereits als Fremdkörper in der Landschaft oder die Beziehung wird als gestört gezeichnet. Allen Aufnahmen sind dabei Objekt-Subjekt Beziehungen eingeschrieben z.B. durch die Anthropomorphisierung von Objekten wie der Maske. Somit wird auch verhandelt, welche Anpassungen stattfinden an eine Welt der Maskierung.
Unter uns
Was macht eigentlich das online-Spiel Among us aus? Was geschieht, wenn wir uns an einem Ort treffen und es ohne Handy oder Computer spielen? Was ändert sich? Welche Erzählung entsteht? Welche Rollen gibt es oder würden wir erschaffen? Was tragen sie? Wie sehen unsere (digitalen) Karten aus? Welche Technik wird benötigt? Und welche Regeln gelten für uns als Gruppe bzw. in unserem Spiel? Willst du lieber Kostüme für die Charaktere basteln, dir Texte für die Rollen überlegen, Spielregeln (weiter)entwickeln oder den Raum gestalten, in dem sie aufeinandertreffen? Und was kommt eigentlich am Ende raus? Sei dabei und entscheide mit! Ein Theater- und Medien-Workshop.
MUSS DAS SO SEIN ODER KANN DAS WEG?
Hallo ihr da, Kinder zwischen 10 und 13 Jahren! Was beschäftigt euch eigentlich außerhalb von dem, was ihr tun müsst? Was, wenn eure SuperheldInnen plötzlich in Corona-Time landen und eure Probleme haben? Wir inszenieren SuperheldInnen-Geschichten neu mit Ideen aus Corona-Tagebüchern. Ihr erfindet eure Rolle, gestaltet sie mit Maske und Kostüm aus und filmt eine Serie mit uns im Drinnen und Draußen. Oder wollt ihr lieber darüber nachdenken, was ihr und wir abschaffen wollen? Wir könnten täglich eine Tour auf den alten Friedhof machen und Dinge „begraben“, die uns nicht passen. Daraus entsteht ein Video-Tagebuch, das „Buch der Abschaffungen“. Meldet euch wenn ihr Lust habt eure Gedanken einzubringen, Kostüme zu basteln und Videos zu drehen. Wir nisten uns dann mit euch für 7 Tage im Prototyp (Raumstation) ein. Dort gilt das Hygienekonzept des Veranstaltungsortes.
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Nebulosa 2

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Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Fabian Passarelli
Rooseveltstraße 5
35394 Gießen

Tel.: 0049 064192338708

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:

Fabian Passarelli und Angela Harter

Design: Noel Lenhard (noel@pfundbüro.de)
Coding: Robert Läßig (robert.laessig@liebstoeckel.com.de)

 

Quellenangaben für die verwendeten Bilder:

Alexander Buers, Peter Empl, Angela Harter, Fabian Passarelli, Malte Scholz, Björn Storck

 

 

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